Lichtplanung Teil 1: Wie plant man eine Beleuchtung?

Beleuchtungsplanung

Eine gut geplante und passende Beleuchtung im eigenen Heim oder am Arbeitsplatz kann einen wesentlichen Teil zum Wohlfühlen beitragen und den Alltag erheblich erleichtern. Hierbei sind einige Aspekte besonders zu beachten und es kann eine große Hilfe sein, sich diese im Vorhinein mit einer Lichtplanung vor Augen zu führen.

Erst die Strukturierung und Lichtplanung, dann die Aktion

Vor der Gestaltung von Räumlichkeiten und Flächen, ob im Innen- oder Außenbereich, steht die konkrete Planung. Diese sollte sich ausgehend vom Zweck eines Raumes und ebenso stark aus den Wünschen bezüglich des Ambientes ergeben.

Anhand des Charakters eines Ortes kann zunächst eine Skizze gemacht werden. Die Struktur der Räumlichkeit, mitsamt der vorhandenen Gegebenheiten (Wände, Fenster, grobe Maße, etc.), sollte erfasst werden. Aber auch an eingeplante Möbelstücke darf bereits mitgedacht werden.

Dies ist besonders wichtig, um daraus die Notwendigkeit und außerdem die rein praktische Möglichkeit der Beleuchtung zu erkennen und gut planen zu können. Neben den vorhandenen Strukturen sollte man für sich selbst zunächst Klarheit darüber schaffen, welche Umgebung am Ende gewünscht ist und welche praktischen Herausforderungen Aufmerksamkeit benötigen.

Besonderheiten der Beleuchtungsplanung

Sobald der Charakter des Ortes geklärt ist, folgt der entscheidende Schritt: Die Auswahl und Planung der passenden Beleuchtung. An erster Stelle sollten folgende Fragen gestellt oder wortwörtlich „in den Raum geworfen“ werden, aus welchen sich eine gute Planung ergeben kann:

  • Welche Bereiche bleiben frei und stehen zur Verfügung für Beleuchtung?
  • Wo müssen Steckdosen und Anschlüsse angebracht sein? Wo sind sie schon vorhanden und wo müssen sie noch installiert werden?
  • Wo wird am Schreibtisch gearbeitet oder gekocht werden? Und wo wird wiederum gegessen und in Gesellschaft gemütlich Zeit verbracht?

Aus letzterer Frage ergibt sich das wohl wichtigste Kriterium, welches die Entscheidungen erleichtert. Arbeitsumgebung verlangt nach einer klaren und direkten Beleuchtung. Hier sollte punktuelles Licht eingesetzt werden. Eine Wohn- und Essatmosphäre dagegen benötigt warme, weiche und indirekte Beleuchtung und so könnten hier beispielsweise Deckenfluter in Einsatz kommen.

Lesen Sie bald im zweiten Teil dieser Serie, wie man die Wohnzimmerbeleuchtung plant.

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