Lichtplanung Teil 2: Beleuchtung planen für das Wohnzimmer

In vielfältig nutzbaren und gemütlich gehaltenen Wohnräumen – vor allem ist hier natürlich die Rede vom Wohnzimmer – ist es ratsam, mehrere Lichtquellen einzusetzen. Diese sollten schon früh eingeplant werden. Dennoch sollten bei der Lichtplanung einige Faktoren beachtet werden, damit man sich in erster Linie auf Dauer wohl fühlt und sich außerdem spätere Umstände und Arbeit erspart.

Mehrere Lichtquellen für ein vielfältiges Wohnzimmer

Gerade wenn es um das Wohnzimmer geht, welches meist als Mittelpunkt des alltäglichen Geschehens fungiert, sollte eine gute und durchdachte Planung der Beleuchtung nicht unterschätzt werden.

Da das Wohnzimmer so einigen unterschiedlichen Anforderungen entsprechen sollte, kann das Potential des Raumes genutzt und betont werden, indem mehrere verschiedene Lichtquellen bedacht und sinnvoll eingesetzt werden.

Sammlung der wichtigsten Chancen und Aspekte

Zunächst ist es besonders hilfreich, zu überlegen, wozu das Wohnzimmer Ihnen persönlich dienen soll. Es ist ratsam, eine Liste der wichtigsten Aspekte oder gar einen Möblierungsplan aufzustellen.

Eine Großfamilie, die sich oft im Haus zusammenfindet, hat womöglich ganz andere Voraussetzungen für ein schönes Wohnzimmer als ein Paar, welches viel von Zuhause am Schreibtisch arbeitet und eventuell eine Arbeitsecke in das Zimmer integrieren möchte.

Wenn feststeht, wie die Qualitäten des Wohnbereichs ausfallen sollen und welche Flächen bestimmte Verwendung finden werden, können sich die Gedanken auf die Beleuchtungsplanung richten.

Konzentration, Erholung, Stimmung – alles eine Sache der Lichtplanung

Je nachdem, welche Art von Beleuchtung eingesetzt wird, kann sie einen Raum stimmungsvoll vergrößern, erwärmen und vieles mehr.

Die wichtigsten Unterschiede, die es zu bedenken gibt, bestehen zum einen aus der Lichtstärke und -farbe selbst, zum anderen aus der Form und Funktion der Lampe. Damit ein Wohnzimmer seinen Charakter positiv entfalten kann, sollte eine verstellbare Lampe vorhanden sein, bei der sich vor allem die Lichtstärke variieren lässt.

Ein Deckenfluter ist beispielsweise nie verkehrt und findet in vielen Momenten passende Verwendung. Speziell im Wohnzimmer sollte das Licht nicht nur zentral von der Mitte der Decke kommen. Stattdessen können Wandflächen beleuchtet werden, wodurch eine unangenehme Blendung vermieden wird und ein angenehmes Ambiente entsteht. Bei Bedarf sollten zudem kleinere Lampen und beleuchtete Sitzecken vorhanden sein.

Licht besitzt viele Qualitäten, es bestimmt die Wirkung eines Raumes und beeinflusst häufig das Wohlbefinden. Es kann weiß sein, fast in die bläuliche Richtung gehend, oder auch warm und gelblich scheinen. Ersteres wirkt kühl, aber fördert dadurch die Konzentration, wobei letzteres zum Entspannen anregt.

Im dritten Teil unserer Serie zur Lichtplanung erfahren Sie, worauf es im Schlafzimmer ankommt.

Lichtplanung Teil 1: Grundlagen der Lichtplanung

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