Licht und die Auswirkung auf unsere Gesundheit

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Licht

Wenn es um Beleuchtung im Wohn- und Arbeitsraum geht, denken wir natürlich primär daran, wie das künstliche Licht zur besseren Sicht dient. Ganz klar brauchen wir unsere Augen im Alltag und der Sehsinn ist einer unserer wichtigsten, weshalb wir stets auf gut ausgeleuchtete Räume achten sollten.

Vor allem in dunklen Ecken, abends und in der Winterzeit ist künstliches Licht schon seit Langem nicht wegzudenken. Doch häufig vergessen wir die wortwörtlich „unsichtbaren“ Chancen und Folgen von Licht, wie beispielsweise natürliches oder künstliches Licht, welches unser tägliches Leben sowie unsere Gesundheit beeinflusst.

Licht steuert die Stimmung und Körperfunktionen

Mittlerweile wissen wir sehr genau, wie stark Licht unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit beeinflusst und wie sein Fehlen oder sein ungünstiger Einsatz uns sogar krankmachen kann. Sind wir sehr unachtsam mit dem Licht, welches uns am Arbeitsplatz und zu Hause umgibt, so kann es sein, dass dauerhaft Schlafstörungen, Depressionen und andere schwierige Konditionen auftreten.

Dimmbare Beleuchtung ist ein Muss

So haben sich Lampen mit der Option der Dimmbarkeit etabliert und diese sind ein sehr guter Anfang. So kannst du morgens, wenn dein Körper noch im trägen Modus ist, das Licht verstärken und dein System damit ankurbeln, so wie es die Sonne natürlicherweise morgens mit uns machen würde.

Am Abend dagegen solltest du das Licht dimmen und besonders blaues Licht reduzieren, sodass dein Körper beginnen kann, die richtigen Hormone für die Nacht und für den Ruhemodus auszuschütten. Auch das Computerlicht sollte dabei nicht vergessen werden. Arbeitest du abends noch am Computer oder schreibst viel am Handy, so kannst du deinem Körper einen Gefallen tun, indem du auch die Helligkeit solcher Geräte senkst. Hierfür bieten mittlerweile viele Modelle einen speziellen Dark-Mode oder Nachtmodus an.

Die Wichtigkeit der Zusammensetzung des Lichts

Außer der Stärke der Helligkeit spielt zudem das Farbspektrum der Leuchten eine Rolle. Das natürliche Tageslicht besteht aus sich im Laufe der Zeit verändernden Lichtfarben, auf die unser Organismus jeweils reagiert.

Sind wir dauerhaft Leuchten mit bläulichem Unterton ausgesetzt, so kann das anfangs die Konzentration steigern, doch es wird auf Dauer problematisch werden. Es wurden allerdings Leuchtmittel entwickelt, die ein so genanntes „Vollspektrumlicht“ ermöglichen.

Diese können die Zusammensetzung des natürlichen Lichts ausstrahlen, so auch kurzwellige Ultraviolett- und Infrarot-Strahlen, wie sie in der Natur vorkommen. Diese Vollspektrumleuchten wurden schon experimentell in Schulen und Arbeitsräumen getestet und zeigen große Wirkung. Sie werden sehr wahrscheinlich in naher Zeit leicht erhältlich sein.

Tipp: Stelle Zimmerpflanzen auf – sie filtern und erfrischen nicht nur die Luft, sondern absorbieren auch den blauen Anteil des Lichts.

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