Licht im Alter: Das altersgerechte Wohnen

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Altersgerecht wohnen: Licht im Alter

Bei der Planung und Anschaffung moderner Beleuchtungskonzepte für ein altersgerechte wohnen müssen besondere Anforderungen für ältere Menschen erfüllt werden. Licht im Alter ist sehr wichtig. Doch wie kann das sein, benötigen ältere Personen mehr Licht als jüngere? Benötigen sie womöglich ein anderes Licht? Wieso sollte man dem überhaupt einen Stellenwert bemessen? Immerhin leben Senioren schon seit Jahren in ihrer gewohnten Umgebung und wissen, wo bestimmte Hindernisse und Stolperfallen lauern.

Unser Blogbeitrag zum Thema „Licht im Alter“ gibt Aufschluss, wie Probleme im Alltag aussehen.

Altersgerechte Licht erfordert ein Umdenken

Menschen im Alter benötigen kein spezielles „Licht für Senioren“. Ältere Menschen leiden mit den Jahren unter kleineren Gebrechlichkeiten. Diese sind vollkommen natürlich und auf das Alter zurückzuführen. Vorbildlich, wenn man frühzeitig diese erkennt und darauf reagieren kann.

Nachlassende Sehkraft

Im Alter lässt bei Senioren die Sehkraft nach. Das Licht im Alter sollte sorgsam darauf angepasst sein. Licht kann zwar als Licht empfunden werden, doch die Ausleuchtung der Wohnräume oder Gegenstände wirkt gedämpft.

Um dennoch für ausreichend Helligkeit zu sorgen, sind vor allem LED-Lampen zu empfehlen. Zum einen sind sie sehr stromsparend, was sich wiederum auf die Umwelt auswirkt und zum anderen haben moderne LED Glühbirnen eine höhere Leuchtkraft.

Besondere Ablageorte werden punktuell ausgeleuchtet. Dadurch schaffst du Bereiche und Areale, an denen sich die ältere Person orientieren kann. Vermeide bitte indirekte Beleuchtung.

Eingeschränkte Bewegungsfreiheit

Gewisse Aufgaben im Alltag sind schwerer zu bewältigen, als sie es vielleicht vorher waren. Die Rede ist von der typischen eingeschränkten Bewegungsfreiheit bei älteren Menschen.

Aus diesem Grund sollten Steckdosen und Lichtschalter frei zugänglich sein. Im besten Fall sogar auf Brusthöhe positioniert sein. Im Bereich der Lichtplanung eines altersgerechten Wohnens ist es anzuraten, auf Leuchten mit Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren zu setzen. So ist stets gewährleistet, dass das Licht nach Verlassen des Raumes erlischt.

Abbau kognitiver Fähigkeiten

Bei jüngeren Menschen tritt dies gelegentlich in Alltagssituationen auf:

  • „Habe ich das Auto zugesperrt?“
  • „Ist der Herd aus?“
  • „Wann war mein Termin noch einmal?“

Bei älteren Personen tritt der Abbau kognitiver Fähigkeiten verstärkt ein. Unter anderem kann die Betätigung des Lichtschalters vergessen werden. Hier schaffen ebenfalls Sonderfunktionen wie z. B. Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren abhilfe.

Licht im Alter – das „wie“ ist entscheidend

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Licht im Alter nicht anders ist. Du solltest dir jedoch Gedanken machen, wie du dem Menschen den Alltag erleichtern kannst.

Nutze bei der Einrichtung eines altersgerechten Beleuchtungskonzeptes die unterschiedlichen Funktionen der Lampen. Ältere Personen und Senioren werden es dir danken.

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